Hallo zusammen,

die Temperaturen sind mittlerweile einstellig und der Winterflugbetrieb hat begonnen.

Mütze, Schal und Handschuhe begleiten uns wieder.

Anbei einige Punkte, die ihr bitte beachten solltet:

– Das Motorenöl ist bei niedrigen Temperaturen deutlich dickflüssiger (Honigartig). Ihr merkt das selbst, das während der Warmlaufphase, die vorab eingestellte Drehzahl langsam ansteigt, da die innere Reibung, durch die steigende Öltemperatur geringer wird.

Achtet darauf, dass ihr erst die volle Startleistung setzten dürft, wenn die Öltemperatur am Rollhalt im grünen Bereich ist (im EDM siehe obere Zeile bei der BS, im G1000 bei der AV und bei der KK, im MFD.

Aquila mindestens 50 Grad.

Erhöht am Rollhalt, bei niedrigeren Oil Temperaturen, die Drehzahl auf 1.200 RPM (C172, Cirrus) und bei der Aquila auf 1.050 RPM, bis ausreichend Öltemperatur vorhanden ist.

Und sagt dem ggf. Lotsen, das ihr noch nicht Abflugbereit seid, wenn die Oil Temp noch nicht ausreichend angezeigt wird.

Die Winterbleche bei der Aquila sind montiert. Sollten wir Temperaturen über +15 Grad haben, ist das Winterblech zu entfernen. Einen Kreuzschlitz, findet ihr in der Servicebox. Und bringt das Winterblech entsprechend wieder selbst an, bei Temperaturen unter +15 Grad.

Die Ölstandkontrolle bei der Aquila, erfordert mehr Umdrehungen am Propeller, durch das dickflüssigere Öl, welches in den Behälter gepumpt wird.

Um das Auskühlen der Triebwerke zu vermeiden, sind lange Leerlaufphasen im Sinkflug zu vermeiden, plant eure Anflüge entsprechend.

Das Beschlagen der Scheiben von innen, solltet ihr selbst vermeiden. Bei Temperaturen unter null, gefriert sonst euer Atem an den Plexiglasscheiben.

Öffnet nach dem Einsteigen, die Seitenfester, um die feuchte Luft, aus der Kabine zu bekommen. Bei der Cessna die Klappfenster und die Schiebefenster der Aquila, öffnen. Bei der Cirrus hilft, die Pilotentür, um ca. 5 cm zu öffnen / aufzurücken, bis die Heizung ausreichend warme Luft, liefert. Alle Lüftungsdüsen öffnen, um den Luftaustausch zu maximieren.

Aushallen bei Frostbedingungen, macht ggf. die Vorflugkontrolle in der Halle, ruft den Hallenwart aus der Halle an, oder sagt ihm, er soll langsam nachkommen. Damit verhindert ihr, Eisablagerungen auf dem Flugzeug und ihr könnt entscheiden, ob zur Position oder zur Tankstelle, ausgehalt werden soll.

Eiskratzer dürfen auf keinen Fall benutzt werden. Mit Papier oder einem Stofflappen, sind Frostablagerungen auf der Frontscheibe, abzuwischen.

Das Flugzeug nach dem Flug, gleich wieder einhallen lassen, damit es nicht einfriert.

Rollen auf Grasplätzen, hier aufpassen das ihr nicht über gefrorene Maulwurfshaufen oder Schneeablagerungen rollt.

Für den RunUp (Triebwerkscheck) sucht euch einen eisfreien Bereich auf dem Rollweg, damit ihr nicht rutscht.

Flüge sollen mindestens 30 Minuten betragen, das sich die Batterie wieder vollständig aufgeladen kann und minimale Wasseranteile, aus dem Motorenöl, verdampfen, was dem Korrosionsschutz dient.

An den Ölpeilstäben der C172 und bei der Cirrus, bildet sich sich bei kalten Außentemperaturen, durch Kondensation (abkühlen der heißen Luft, welche im Triebwerk ist), Wassertropfen oder auch eine Oil- Wasseremulsion (gelblich) bilden. Das ist normal. Gerne mit Papier abwischen und das Papier anschließend entsorgen.

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Oliver

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