Was ist PPL?

Die Abkürzung PPL steht für Privat-Piloten-Lizenz. Sie ist quasi die Grundausbildung jedes Piloten.
Für Personen, die die Fliegerei als Hobby betreiben, ist diese Lizenz meist ausreichend.

Bei einer Ausbildung nach EU-FCL auf Motorflugzeugen erhalten Sie die Berechtigung, Flugzeuge der Klasse SEP (class rating: single engine piston land) zu fliegen. Das bedeutet, dass Sie nach einer Schulung (Vertrautmachung oder Differenzschulung) auf dem jeweiligen Flugzeugtyp mit einem Fluglehrer (FI) oder Einweisungsberechtigten (CRI) die Flugzeugtypen dieser Klasse fliegen dürfen. Zunächst sind das natürlich alle Flugzeuge, die Sie während der Ausbildung alleine geflogen sind.

Da in diesen Bereich auch kompliziertere Flugzeuge fallen, gibt es keine allgemeine Regelung für die Dauer einer Vertrautmachung. Aber aus Sicherheitsgründen sollten Sie ausgiebig mit einem FI oder CRI üben. Merkmale wie Glascokpit, Einziehfahrwerk, Druckkabine oder Verstellpropeller müssen von einem Fluglehrer bestätigt werden.

Natürlich dürfen Sie Personen mitnehmen. Mit zwei Einschränkungen. Bevor Sie jemanden mitnehmen, müssen Sie 3 Landungen innerhalb der letzten 90 Tage auf dem jeweiligen Flugzeugtyp haben. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie auf alle Fälle erst einmal ein paar Platzrunden (evtl. auch mit Fluglehrer oder einem Einweisungsberechtigten) machen.

Die zweite Einschränkung ist, dass Sie kein Geld mit der privaten Fliegerei verdienen dürfen. Allerdings dürfen Sie Sich im Rahmen sogenannter Selbstkostenflüge die Kosten Ihrer Mitflieger teilweise ersetzen lassen.
Geld verdienen dürfen Sie mit Ihrem Privatpilotenschein nicht.

Sie dürfen nur bei Tag und bei „guten“ Wetterbedingungen fliegen. In das Ausland bzw. im Ausland dürfen Sie mit Ihrer Lizenz ebenfalls fliegen.

Preise für die Flug-Ausbildung finden Sie in unsere PPL Infomappe, im Bereich Interesantes.